Montag, 19. Dezember 2016

das Beste an Orangeat & Zitronat

Das beste an Orangeat & Zitronat ist, wenn man es weg lässt!

Drum hält sich meine Begeisterung für Stollen eigentlich in Grenzen. Es sei denn es handelt sich um Favorina Mini-Marzipan-Butter-Stollen von Lidl oder um einen Quarkstollen nach dem folgenden Landfrauenrezept, das ich in Mamas Rezeptfundus entdeckt habe, denn beide handeln nach dem oben genannten Motto.




Meine heute gebackene Version hat folgende geringfügige Abwandlungen:

  • Als Trockenobst verwendete ich Feigen, Mangos und Aprikosen. 
  • Statt Mandelstiften, nahm ich gehackte Haselnüsse.
  • Weil mir die Masse zu "bröselig" erschien, nahm ich noch ein Ei extra.
  • Den Teig füllte ich in eine längere Kastenform, die ich mit Backpapier ausgelegt habe.
  • Nach dem Backen kam gleich Zitronenzuckerguss drauf.

Lasst es euch wohl schmecken!

Dienstag, 22. Dezember 2015

5-Fach-Organizer

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. 
Zum ersten mal fiel mir der hübsch in Tageshäppchen aufgeteilte Nähspaß von Farbenmix im Advent 2014 auf. Schon da hatte ich mir fleißig die Anleitungen und Schnittteile herunter geladen. Aber - man denkts sich schon - genäht wurde die "Stoffschätzchen-Tasche" nicht.
2. Chance und gleiches Spiel war die WM-Tasche Brasilia.
Und tatsächlich! Mit dem dritten Anlauf hat es endlich geklappt! yeah! 
Zwar habe ich mit dem Nähen des 5-Fach-Organizers auch erst begonnen, nachdem die ersten 14 Tage des Farbenmix-Adventskalenders schon rum waren und sozusagen alle Teile schon auf meinem Rechner bereit standen, aber immerhin ist er noch vor Weihnachten fertig geworden! Und das trotz zickender Nähmaschine. Mann, ich bin stolz wie Bolle!
Endlich haben all die Dinge, ohne die Frau nicht aus dem Haus gehen mag, ihre himbeerige, wasserabweisende Ordnung und sind mit einem Griff wahlweise in meinen Opa-Lieblingsrucksack oder jede andre Tasche verstaut, nach der mir gerade ist. Perfekt! 




Glücklicherweise habe ich Schnitte und Anleitungen der beiden andren oben genannten Taschen noch. Diese Nähprojekte stehn nun natürlich ganz oben auf meiner Projektliste.
Und wenn sich noch ein Christkind fragen sollte, was es mir schenken könnte, hätt ich auch noch nen heißen Tipp: Ganz große Weihnachtsfreude entstünde, sollte ich eine der Taschenspieler CDs unterm Christbaum finden...

Freitag, 23. Oktober 2015

Fortsetzung folgt Freitag - wie sag ichs

Beim Bloggen, beim Posten auf Facebook oder beim Benennen der Ordner in Pinterest stellt sich mir immer wieder die Frage:"Welche Sprache verwende ich?" Ich kenne liebe Menschen in vielen Teilen der Welt, mit den verschiedensten Muttersprachen, drum wäre die Schnittmenge Englisch das Naheliegendste. Andererseits habe ich jetzt auch ein paar französische Freunde, die kein Englisch sprechen - ganz zu schweigen von meinen Eltern.

Beim Bloggen hatte ich mich ja nach einigem Rumprobieren schon vor längerer Zeit für Deutsch entschieden, denn bei diesem eher textlastigen Medium ist es mir wichtig, dass ich genau das schreibe, was ich ausdrücken will. Bei meiner öffentlichen Facebook Page schreibe ich auch deutsch, da meine Zielgruppe meist diese Sprache spricht. Wenn ich jedoch hier oder bei Facebook Dinge verlinke, können die auch in ner andren Sprache sein. Persönlich folge ich ja per RSS-Feed auch so mancher Website, deren Sprache ich nicht verstehe. Wozu gibts denn Google Translate...

Bei Pinterest hatte ich bisher Englisch als Sprache gewählt, um eine möglichst große Reichweite zu haben. Aber ist es mir überhaupt wichtig, die "desperate housewifes" in den USA zu erreichen? Nein. Eigentlich möchte ich meine gesammelten Webfundstücke bei Pinterest doch eher mit Menschen in meinem Umfeld teilen, zum Beispiel mit meiner Mutter oder den Damen beim Strickkreis. Auch erscheint es mir wichtiger, Menschen die Tür zu öffnen, die sonst kaum einen Zugang zum englisch dominierten Teil des kreativen WWW hätten. Darum spricht seit dieser Woche auch mein Pinterest deutsch.






Fortsetung folgt Freitag

Freitag, 16. Oktober 2015

Fortsetzung folgt Freitag - Tiny Pleasures

Ich muss zugeben, ich kaufe immer seltener Zeitschriften. Das mag an Pinterest liegen, denn irgendwie hält mir meine innere Schwäbin beim Durchblättern von Kreativmagazinen immer nen Vortrag, dass die Ideen dort zwar ganz nett seien, dass die Zeitschrift aber eh nur nen Bruchteil der DIY-Anregungs-Massen enthält, die ich gratis im Netz finden kann. Aber vielleicht ist der Grund auch, dass ich nicht zuletzt beim Packen der Umzugskisten realisiert habe, wie viele Rezepte, Anleitungen und DIY-Ideen ich ausgeschnippelt und noch nie umgesetzt hatte.
Eine Ausnahme ist die Zeitschrift FLOW! Ich kannte sie schon aus den Niederlanden und seit es die deutsche Ausgabe gibt, habe ich natürlich ein Abo. Ich will jetzt nicht meckern, dass ich es zunehmend nervig finde, dass es in der doch recht hochpreisigen Zeitschrift immer mehr Werbung gibt, denn heute soll es ja um Glücksmomente gehen.

Ein Glücksmoment war nämlich Anfang der Woche das Eintreffen meines Flow Kalenders für 2016, ein Tagesabreißkalender mir 365 liebevoll illustrierten "tiny pleasures." Den hatte ich mir dieses Jahr nämlich rechtzeitig bestellt. Der 2015 Zitate-Kalender war nämlich ausverkauft bis ich ihn bestellen wollte, weil meine bereits oben erwähnte innere Schwäbin wie immer bis Januar warten wollte, denn da gibts die ja in der Regel billiger - oder gar nicht mehr, wie ich jetzt weiß ;)

Zunächst dachte ich mir, dass es doch ganz schön blöd ist, dass ich noch zweieinhalb Monate warten mus, bis ich das erste Kalenderblatt abreißen darf, aber wozu brauche ich eigentlich einen Kalender, um Glücksmomente in meinem Alltag zu fiden?!
Kurzum, ich sammle jetzt meine eigenen Momente des Glücks, denn Glück ist ja eh so individuell wie ein Fingerabdruck.

Dieser Rucksack zum Beispiel, den ich in ner alten Kiste fand, ist für viele bestimmt einfach ein altes tristgraues Stück. Für mich ist er aber ein wunderbarer Schatz, denn er stammt von meinem Opa! Ich konnte förmlich die Milkaschokolade schmecken, die meine Großeltern immer für mich eingepackt hatten. Ach, hatte ich ne herrliche Kindheit! Danke Oma & Opa!


Freitag, 9. Januar 2015

Freitagsfrage

War heute ein typischer Tag? Warum oder warum nicht?

Eine Frage, die man erst gegen Ende eines Tages beantworten kann.

Eigentlich war heute alles wie an einem "normalen" Freitag. Der Morgen und der frühe Nachmittag war, wie immer freitags, für Eco Mercerie reserviert. Wir recycelten die Materialien der Klamotten, die man nicht mehr secondhand bei "240" weiterverkaufen kann. Tranken Kaffee. Aßen meinen Maronenkuchen. Quatschten. Vero und ich hatten wieder unsere üblichen Diskussionen. "Wie ein altes Ehepaar", sagen die anderen dann immer schmunzelnd. Dabei sind Vero und ich erst seit nicht mal nem Jahr befreundet.
Also eigentlich ein typischer Freitag. Eigentlich. Wäre da nicht dieser Grauschleier, der alles umgibt, selbst das, was man sonst mit Freude betrachtet und dieser leise Mollton, der in jeder Unterhaltung mitschwingt. Irgendwie sitzt Charlie mit uns an der großen Tafel...

Freitag, 2. Januar 2015

Ulf

Ich stecke in einem Dilemma! Ich mag nur Sachen machen und verkaufen, die mir sozusagen am Herzen liegen. Produktionen, die nach dem Motto "ist nicht so mein Ding, aber verkauft sich gut" entstehen, gibts bei mir nicht. Das ist ja an sich auch kein Problem, denn schließlich bekommen sie ja nicht ohne Grund den Stempel "100% reizenbee".

Bei zwei Taschen konnte ich mich echt nur schweren Herzens trennen, aber sie landeten dann doch nach zähen internen Verhandlungen im Verkauf.

Dann kam Ulf...


Zunächst noch in Form eines flauschigen Pullunders, den ich secondhand aufgetrieben hatte, schon mit dem Ziel, Teile davon in ein liebevolles "kopffüßliges" Monster zu verwandeln.
Als er dann so frischgenäht vor mir saß, hätte mir eigentlich schon klar sein müssen, dass das mit dem Verkaufen diesmal echt nicht klappen würde. Und dann geb ich ihm auch noch nen Namen - großer Fehler!
Warum mir gerade "Ulf" in den Sinn kam, kann ich nicht mal sagen. Ulf, weil er ulkig schaut? keine Ahnung... und ich kenne ja gar niemanden der so heißt. Ich schaute ihn an und dachte "Ulf".

Kurz kam mir die Überlegung, dass Ulf ja ein super Weihnachtsgeschenk für den jüngsten Nachwuchskraft sein könnte. Denn bei meinem Neffen wäre Ulf ja wenigstens in der Familie geblieben...

Langer Rede kurzer Sinn: Ulf wollte auch kein Geschenk sein und für Nils wird bald ein Pyjamo genäht.









können sich Menschen ändern?

2015! Ich halte ja nicht viel von guten Vorsätzen. Darüber hatte ich ja in einem der wenigen Blogposts 2014 mal geredet. Nichtdestotrotz finde ich den Jahreswechsel wichtig, denn er ist eine Art "Resetknopf". Wann sonst haben wir die Chance Dinge adacta zu legen, die nicht so gut gelaufen sind und fühlen uns motiviert, wieder mit Elan Neues anzugehen? Allzu oft lähmen uns Dinge, die mit dem Label "ich sollte endlich mal wieder..." versehen sind. Zum Beispiel hatte "ich sollte endlich mal wieder bloggen" auch nicht dazu geführt, dass es hier was zu lesen gab...

also jetzt: << reset >>

Zum Geburtstag hatte ich mir selbst das Buch Q & A a day geschenkt. Eine Art Tagebuch. Man bekommt täglich eine andere Frage gestellt und hat Platz für jeweils 5 Antworten. Im besten Fall ist das Buch also nach 5 Jahren voll. Glücklicherweise gibt es keine vorgedruckten Jahreszahlen sondern es steht nur 20__. Ich habe also bis zum 31.12.2099 Zeit, jede Frage 5 mal zu beantworten ;)

Mir kam die Idee, dass es zusätzlich motivierend für mich sein könnte, freitags die jeweilige Frage hier öffentlich zu beantworten. Und wie würdet Ihr antworten? Schreibt doch einfach nen Kommentar!

Die Frage vom 2. Januar:


Einen Teil der Antwort hatte ich ja irgendwie oben schon gegeben. Denn wenn sich Menschen nicht ändern könnten, würde auch so ein "Resetknopf" keinen Sinn machen. Ich denke also, dass man sich aus innerem Antrieb heraus ändern kann, wenn man es wirklich will.
Der eigene innere Wille ist dann auch das Problem, wenn wir versuchen andere Menschen zu verändern. Wir können jemandem das Navi programmieren, ihm erzählen wie toll es da ist und ihn vielleicht sogar dorthin begleiten, aber ob er sich dort wohl fühlt und er dort freiwillig bleiben will, können wir nicht bestimmen!







Sonntag, 9. Februar 2014

arrivée !

Ich hatte mir überlegt, ob ich mir für 2014 vornehmen sollte regelmäßiger zu bloggen. Aber warum eigentlich?! Wenn es mir wirklich ein Bedürfnis wäre, regelmäßiger bloggen, dann würde ich es auch tun. Dazu braucht es keinen Jahreswechsel. Aber gilt das nicht für alle guten Vorsätzen? Wieso sagt man eigentlich "gute Vorsätze"? Gibt es dann auch "schlechte Vorsätze"? Fragen über Fragen. Aber ich schweife ab...
Eigentlich will ich ja nur kurz drüber schreiben wie lange es gedauert hat, bis ich hier angekommen bin, in Frankreich. Oder vielmehr, wie froh ich darüber bin, endlich angekommen zu sein!
Irgendwie hatte ich mir alles viel einfacher vorgestellt. Das mit dem Sprachelernen. Aber französisch ist halt nicht so einfach zu lernen wie Holländisch - zumindest nicht für mich als Deutsche. Ok Ok! Easy Ausrede...
Aber es macht jetzt auch keinen Sinn weiter nach Ursachen zu suchen. Das wichtige ist, dass mein Französisch echte Fortschritte macht, seit ich mich für die Künstlervereinigung "le 240" engagiere. Meine Aussagen hören sich zwar in der Regel so an:

drei langues at the same temps

Aber das wichtigste ist, dass die Leute beginnen mich zu verstehen. Und ich bin zuversichtlich, dass bald mehr und mehr englische und deutsche Wörter französischen weichen werden :)