Freitag, 29. November 2013

Fortsetzung folgt Freitag

Am vergangenen Mittwoch stellte ich einen Wunschzettel bei buttinette zusammen, dessen Inhalt man dort zu Weihnachten gewinnen kann. Beim Stöbern durch das Angebot stieß ich auf ein Schmelzgranulat-Set. "Cool" dacht ich, "das gibts noch/wieder!?"

Ich finde es klasse, dass im Moment kreatives Selbermachen wieder hoch im Kurs steht und dass zudem fast vergessene Techniken und Materialien wieder ganz aktuell sind. Dazu gehört auch Makramee. Die Knüpftechnik blieb die alte, aber statt diesem superkratzigen Garn, finden heute zum Beispiel auch Schnürsenkel Verwendung. Oder es werden Sachen upgecycled.
Eine schöne Erfahrung für mich persönlich war zu merken, dass ich die Makramee-Knoten immer noch drauf habe. Etwas holprig zwar am Anfang, aber es kommt wieder...

Ausgelöst durch diese Schmelzgranulat-Entdeckung wurde ich zurück in die Zeit meiner Kindertage in den 1970ern katapultiert. Dorthin wo meine Kreativität ihren Anfang nahm.

Als Kreative kommt man früher oder später and den Punkt, an dem man sich fragt woher man seine kreativen Wurzeln hat.

In diesem Bereich habe ich reichlich Quellen:
Mama näht mit Leidenschaft. Oma Rosina und Oma Klara taten das auch. Das gleiche gilt für Stricken & Co. Sogar Papa strickt - allerdings mit ner Strickmaschine. Und er ist ein noch bessrer Heimwerker. Genauso wie Opa Georg. Papa kann nichts wegwerfen, das vielleicht irgendwann noch mal nützlich sein könnte. Den Upcycling-Gedanken hab ich also eindeutig von ihm. Nur mein Opa Karl war nicht so der DIYer. Dafür hatte er sowas von nem grünen Daumen. Sein Garten war in ganz Heubach bekannt.
Aber Gene sind nicht alles. Leider hatte wir zu Oma Klara und Opa Georg weniger Kontakt, denn wir sahen sie praktisch nur am Wochenende und zu Familenfesten. Sie wohnten ca. 10 km entfernt und mein Vater hat 5 Geschwister, sodass meine Brüder und ich nicht die einzigen Enkel waren.
Bei Oma Rosina und Opa Karl war das anders. Sie lebten auf der anderen Seite des Bachs, über den es sogar eine kleine private Brücke gab. Sie waren Teil unseres Alltags und hatten darum automatisch mehr Einfluss auf meine kreative Entwicklung.


Ich denke, dass neben meinen Eltern, meine Oma Rosina den meisten Einfluss auf die Entwicklung meiner Kreativität hatte. Durch das Schmelzgranulat, das ich von ihr kenne, realisierte ich, dass sie auch gerne mal was neues ausprobierte. Denn das muss in den 70ern vermutlich ganz neu gewesen sein. So ein Ausschauen nach neuen Trends kenn ich auch von mir. Bei YouTube sah ich zum Beispiel ein paar amerikanische Videos über den "Rainbow Loom". Scheint in den USA gerade ein Renner unter den Teenies zu sein. Natürlich war mein Interesse geweckt... :)

Bee creative!


reizenbee

Donnerstag, 28. November 2013

Pinspiration: Kekse

Ich habe so viel Freude daran gefunden Pins für den Blog zusammen zu stellen, dass ich gleich kulinarisch weiter mache.
Passend zum 1. Advent am kommenden Sonntag, kommen hier 6 Plätzchenrezepten von meinem Board "Kekse"


  1. Das Rezept für "Butter Cookies" wurde schon 31 mal "repinned". Ein guter Grund es hier auch zu verlinken.
  2. "Penne im Topf" ist einer meiner liebsten Foodblogs. Das Rezept für "Milky Way Cookies" hab ich schon zweimal nachgebacken. Geht ratzfatz und ist superlecker!
  3. Die Art, wie die "Pecan Sandies" gemacht werden, finde ich äußerst praktisch. Man braucht keine Ausstecher (man könnte aber sicher welche nehmen) und muss den Teig darum nicht zigmal ausrollen.
  4. "Anginetti al limone" ist, wie man schon vermutet, ein italienisches Rezept. Man kann es auch auf spanisch umstellen, aber das kann ich genauso wenig wie italienisch. Ich hab ja schon ein wenig Erfahrung im Backen, also reichen mir die Übersetzungen von Google/Bing, wenn sie zumindest die Zutaten richtig übersetzen.
  5. Ich wollte auch Kekse mit Füllung/Topping dabei haben. Und ist "Cappuccino Melting Moments" nicht ein wunderbarer Name!
  6. Keine Keksrezeptsammlung kommt ohne Schokolade aus. Die "Milky Way Kekse" sind zwar auch etwas schokoladig, aber das spielt geschmacklich nur ne klitzekleine Nebenrolle. Also sind Nummer sechs die extraschokoladigen "Zartbitter-Schokokekse" von "Krümelkreationen".

Bee creative!

reizenbee


Pinspiration: Weihnachtszeit

Manchmal überlege ich, ob ich nicht vielleicht zu viel Zeit mit Inspiration und zu wenig Zeit mit Umsetzung verbringe. Vor allem seit es Pinterest gibt! Am Anfang dachte ich, dass durch Pinterest die Liste der Blogs im RSS-Reader kürzer würde, aber das Gegenteil war der Fall. Via Pinterest stieß ich auf Blogschätze, die bei Google vielleicht auf Seite 523 oder so gelistet wären. Denn kein Pin wandert auf eins meiner Boards, den ich nicht vorher getestet hätte. Und nicht allzu selten finde ich den Blog dann generell verfolgenswert. Ich teste die Pins vor dem "Repinnen", da ich zum Einen keine Urheberrechtsverletzungen unterstützen will und zum anderen plane ich die Dinge vielleicht wirklich mal machen. Wenn ich ein Rezept nachkochen will, muss der Pin auch wirklich zum Rezept führen.

Langer Rede kurzer Sinn: Da ich eh so viel Zeit mit Pinterest-Blog-Recherche verbringe, möchte ich manche Ergebnisse auch hier präsentieren. Darum werde ich ab heute von Zeit zu Zeit ne Zusammenstellung von Links veröffentlichen, auf die ich beim Rumstöbern gestoßen bin.

Heute beginne ich mit 6 Links zum Thema DIY Advent/Weihnachtszeit.
Sie stammen von meinem Pinboard: Weihnachten


  1. Keksschale aus Weihnachtsgrüßen
    Oft landen die Karten in ner alten Schuhschachtel und kommen häufig erst wieder zum Vorschein, wenn man entrümpelt oder umzieht. dieses Projekt ist vielleicht ne Anregung, sich jetzt auf die Suche nach dieser Schachtel zu machen 
  2. dufte Tannenbäumchen
    Ich finde die Bäumchen eignen sich hervorragend als duftende Mitbringsel oder Geschenkanhänger
  3. Schmuck aus Vorhangringen
    Schön ist auch zu sehen, dass ein Christbaum nicht immer Nadeln braucht.
  4. lebensgroßer Christbaum aus Pappe
    Eine schlichte, preiswerte und ökologische Alternative zur Tanne.
  5. Kinderzeichnungen als Baumschmuck
    Wenn man jedes Jahr eins malen lässt, dokumentiert man auch gleichzeitig die Entfaltung des künstlerischen Talents.
  6. Schaschlikstern
    Bei Pinterest fand ich auch noch einige Abwandlungen des Sterns. Dort werden dann zum Beispiel Naturzweige statt der Schaschlikspieße verwendet und/oder das Klebeband durch Garn ersetzt.

Bee creative!

reizenbee


Dienstag, 12. November 2013

erste WeihnachtsDIY


Bereits im letzten Jahr hatte ich mich in diese Technik verliebt. Es ist so ne Mischung aus Sticken und Nail-Art. Man kann "die Schuckstücke" als Fensterschmuck oder Baumbehang verwenden. Als Material benötigt man im Grunde genommen nur Garn und unbedruckte Pappe. Statt Pappe eignen sich auch sehr gut die Styrophorschalen von Obst oder Gemüse, aber solches Verpackungsmaterial versuche ich eigentlich zu vermeiden.

In der letzten Weihnachtszeit hatte ich die Löcher nur so Pi mal Daumen rein gepiekst, weshalb ich mit dem Ergebnis manchmal nicht ganz so zufrieden war. Denn ich kam beim Sticken ungewollt an manchen Löchern mehrmals vorbei. Dies konnte zwar auch sehr gute Effekte erzielen, war machmal aber auch von Nachteil. Um dies zu vermeiden entschied ich, dass die Gesamtzahl der Löcher immer ne Primzahl sein soll, denn die lässt sich ja bekanntlich nur durch 1 und sich selbst dividieren. So kann ich jede beliebigen Stichlänge wählen. 23 Löcher erschien mir bei meinem Kreisdurchmesser das Maximum und 13 sollten es mindestens sein.
Also habe ich mit OpenOffice Kreisdiagramme mit 23, 19, 17 und 13 Stücke erstellt.

bestickte Pappanhänger → reizenbee


Wie man sieht, ist in meinem Drucker das Rot alle und ich vergaß auf Graustufendruck umzustelen :)
Mithilfe der Diagramme erstellte ich mir dann solche Schablonen:

bestickte Pappanhänger → reizenbee


Durch die Schablonen kann man die Kreise und Löcher super einfach auf die Pappe übertragen, indem man sie mit ein paar Pinns oder Stecknadeln auf nen Korkuntersetzer pinnt. So verrutscht nix und man hat die Löcher ratzfatz reingepiekt.

bestickte Pappanhänger → reizenbee

Jetzt muss man nur noch einmal mit nem Stift um die Schablone rumfahren und den Kreis ausschneiden. Im letzten Jahr hatte ich mich für roten Faden entschieden, da dieser sehr gut zu brauner Pappe passt und zusammen mit weiß und dunkelgrün eher einen rustikalen Look vermittelt.Vermutlich werde ich auch noch ein paar davon machen.
Momentan steh ich auf das modernere Neon-Pink als Akzent, weshalb ich schwarzes und pinkes Garn wählte. Da ich das Garn nicht anstückeln wollte, habe ich jeweils nen sehr sehr sehr langen Faden abgeschnitten.
Man sucht sich eins der vorgestochenen Löcher aus und zieht den Faden mit ner spitzen Stopfnadel fast ganz durch. Das nicht durchgezogene Stück dient nachher als Aufhänger.
Jetzt muss man sich entscheiden welches Muster man machen, sprich wieviele Löcher man jeweils freilassen will. Im Prinzip machen alle Abstände zwischen 1 und der Hälfte der Gesamtzahl der Löcher Sinn. Wenn man also zum Beispiel die Schablone mit 19 Löchern nimmt, kann man bis zu 9 Löcher frei lassen. Je weniger Löcher man frei lässt, desto "flacher" wird das Muster und je mehr, desto "sternförmiger" ist es.
Hört sich komplizierter an als es ist. Darum hier ein Beispiel:

bestickte Pappanhänger → reizenbee


Hier habe ich also immer 4 Löcher frei gelassen und stach in das fünfte.
Wenn man einmal rum ist, d.h. wieder am Anfang angelangt ist, sollte man noch ne zweite Runde sticken, da man die Hälfte der Stiche ja auf der Rückseite gestickt hat.

Ein schöner Effekt ist auch, wenn man noch einen zweiten Kreis Löcher etwas weiter außen reinpiekt. Da man dadurch zwei versiedene Anfänge bekommt, wurde einer davon zur Aufhängung eines Bommels:

bestickte Pappanhänger → reizenbee

Auf Glitzer stehe ich normalerweise nicht so, aber ich hatte noch Metallikfäden da und eigentlich sieht die Kombi Silber-Violett gar nicht so übel aus.

bestickte Pappanhänger → reizenbee